In den 1980er Jahren erlitten Prinz Edouard und Prinzessin Françoise Lobkowicz zweimal den Verlust, den kein Elternteil jemals erleben möchte. Sie mussten innerhalb von vier Jahren zwei von vier Kindern begraben. Gewalt und Krankheit kosteten das Leben ihres ersten und zweiten Sohnes.
Am 18. Oktober 1960 wurde Prinz Marie Edouard -Xavier Ferdinand Auguste Gaspard Lobkowicz in Paris geboren. Er war das erste Kind von Prinz Edouard Lobkowicz und Prinzessin Françoise von Bourbon-Parma. Edouards Eltern hatten 1959 standesamtlich und 1960 kirchlich geheiratet.
Nach dem Abitur in Frankreich erhielt Edouard Lobkowicz 1983 seinen Bachelor-Abschluss von der Jesuiten-Universität von San Francisco. Der Prinz, Leutnant der Reserve in der französischen Armee, hatte aktiven Dienst als Fallschirmjäger geleistet. Er war Ehren- und Hingaberitter des Souveränen Malteserordens.
Der Prinz wurde von seinen Freunden als „kultiviert“ beschrieben. Edouard war erst drei Monate vor seinem frühen Tod aus San Francisco nach Paris zurückgekehrt. Die Polizei erwog zunächst Selbstmord, doch als sie die Schusswunden entdeckte, wurde ihr klar, dass der Prinz Opfer eines Mordes geworden war. Keiner der Täter wurde jemals verhaftet.
Prinz Edouard Lobkowicz war 23 Jahre alt, als er getötet wurde. Er hinterließ seine Eltern, Prinz Edouard und Prinzessin Françoise, seine Brüder, Prinz Robert und Prinz Charles-Henri, und seine Schwester, Prinzessin Marie-Gabrielle.
Wie sein älterer Bruder Edouard besuchte Robert das Saint Ignatius Institute der Universität von San Francisco, wo er seinen Abschluss machte. Robert absolvierte auch seinen Dienst in der französischen Armee. Der Prinz war auch ein Ritter des Souveränen Malteserordens.
Am 29. Oktober 1988 starb Prinz Robert Lobkowicz in Bhannes, Libanon, an einem Gehirntumor. Robert war 26 Jahre alt, als er starb. 1989 eröffnete Roberts Vater Edouard das Bhannes Therapeutic Educational Center For Children With Cerebral Palsy zum Gedenken an seinen verstorbenen Sohn.
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